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Präsidenten- Brief Liebe Mitglieder und Freunde der Alemannia! Ich wünsche Ihnen allen zuerst ein Frohes Neues Jahr verbunden mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit und Erfolg, sowohl privat als auch beruflich.
2008 wird einiges an Veränderungen bringen: Amerika wählt und jeder von Ihnen, der in der amerikanischen Gesellschaft integriert ist, hier lebt und arbeitet, wird irgendwie davon betroffen sein. Betroffen werden wir auf der einen oder anderen Weise auch von den weltpolitischen Änderungen, insbesondere in Deutschland, mit den dort vorhandenen Problemen, insbesondere den Kampf um soziale Gerechtigkeit einschließlich einer wachsenden Furcht um den Arbeitsplatz, um Werteverlust und auch die Politikver-drossenheit. Änderungen können und werden aber auch Positives bewirken: Das Bestreben, eine gesunde Umwelt zu erhalten bzw. zu schaffen, das Fördern von Offenheit und die Bereitschaft, den Mitmenschen zu respektieren und akzeptieren, insbesondere denjenigen, der hierher kommt und fremd ist, anzusprechen, ihm zu helfen, sich zu integrieren. Auch wir ‚Alemannen’ können an diesen Veränderungen mitwirken. Wir haben selbst alle erlebt, was es heißt, fremd’ zu sein. Aber wir haben unsere individuell verschiedenen Schwierigkeiten mit Mut, Optimismus und Zuversicht gemeistert, auch indem der eine oder andere Kompromiß ein-gegangen wurde. Mit der daraus resultierenden Erfahrung, Kompetenz und unzähligen Poten-zialen, sind hier viele Menschen, die die Probleme haben meistern können und daraus viel Energie für die (private und berufliche) Zukunft ent-wickelt haben. Diese Energie, Erfahrung und Potenziale, so hoffe ich, werden auch 2008 für die Alemannia und deren Ziele eingesetzt. Ich hoffe, daß der stark wachsende Zuspruch an unsere Vereinigung während des vergangenen Jahres weiter anhält; daß die Diskussion weiterhin so rege bleibt und wir alle viel daraus lernen und umsetzen können, um möglichst viele Menschen in dieser Region für die deutsche Sprache und Kultur nicht nur zu interessieren, sondern ihnen auch zu helfen, diese zu verbessern und weiterzuentwickeln. Mit den elektronischen Hilfsmitteln, die uns heut-zutage zur Verfügung stehen, hoffen wir darüber hinaus, daß wir auch im Vorfeld Menschen helfen können, die noch in ihrer deutschsprachigen Heimat sitzend am Überlegen sind, ob sie den großen Schritt über den Teich mit allen Kon-sequenzen wagen sollen. Ihnen möchten wir mit allen, der Alemannia zur Verfügung stehenden Mitteln, einschl. der vielfältigen Kontakte, helfen, die Sorgen und Ängste zu überwinden. Abschließend möchte ich allen Mitgliedern und Freunden der Alemannia und meinen Vorstands-kollegen danken, die im vergangenen Jahr mir mit Rat und Tat in der Umsetzung der Ziele und Aktivitäten geholfen haben. Auch für 2008 haben wir uns wieder viel vorgenommen, um eine Mitgliedschaft bei der Alemannia attraktiv zu machen. Für unsere soziale und kulturelle Aktivitäten benötigen wir Ihre aktive Unter-stützung. Helfen Sie uns, daß unsere Alemannia auch nach außen hin als wertvoller Bestandteil dieser amerikanischen Sozialgemeinschaft angesehen wird. Zitat Goethe: „Das sicherste Mittel, ein freundliches Verhältnis zu hegen und zu pflegen, finde ich darin, dass man sich wechselweise mitteile, was man tut; denn die Menschen treffen viel mehr zusammen in dem, was sie tun, als in dem, was sie denken.“ Brigitte Hartenstein im Januar 2008
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