Alemannia Society of Charlotte

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Brigitte Hartenstein

Präsident


 

Präsidenten-Brief         

Liebe Mitglieder und Freunde der Alemannia!

Ich wünsche Ihnen allen zuerst ein Frohes Neues Jahr verbunden mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit und Erfolg, sowohl privat als auch beruflich. Insbesondere diejenigen, die es hart getroffen hinsichtlich Krankheit oder Tod eines Angehörigen, aber auch deren Jobs aufgehoben oder gefährdet sind, wünsche ich Mut, Kraft und Zuversicht für 2009.

 Das vergangene Jahr war ein wichtiges für die USA und die Welt. Die Wahl des neuen US Präsidenten zeigt, das alles möglich ist. Viele Menschen, hier in den USA und weltweit, erhoffen sich von ihm wesentliche Veränderungen. Nur: auch er wird keine Wunder verbringen können, sondern ist auf die Hilfe aller (einschl. der Alliierten Freunde) angewiesen, um das Blatt wenden zu können. Und diese haben alle ihre eigenen, zum großen Teil gleichartige Probleme.

 2009 ist ein wichtiges Jahr für das vereinte Deutschland: Im September finden Bundestagswahlen statt und es wird sich zeigen, ob die Große Koalition weiter besteht oder ob auch hier eine große Veränderung stattfindet. Wir feiern den 60. Geburtstag der Bundesrepublik und mit dem Grundgesetz die ‚freiheitlichste und gerechteste Ordnung, die Deutschland je hatte‘, wie Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Neujahrsansprache hervorhob. 2009 feiern wir auch den 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Deutschland stand vor der fast nicht zu bewältigenden Aufgabe, die Planwirtschaft und ihre Auswirkungen kurzfristig zu beseitigen und in die Soziale Marktwirtschaft zu integrieren.  Neben der Einführung des (monitären) ‚Solis‘ war und ist hier noch absolute psychische Solidarität notwendig, um dies auch auf menschliche Ebene zu realisieren.

 Ähnliches wird notwendig sein, um die weltweiten, insbesondere wirtschaftlichen  Probleme zu lösen. Nur das Miteinander, das Ausarbeiten und die Verwirklichung nicht nur nationaler, sondern internationaler Maßnahmekataloge kann hier helfen.

 Angesichts dieser Last scheinen andere Werte, wie z.B. das Bestreben, eine gesunde Umwelt zu erhalten bzw. zu schaffen, das Fördern von Offenheit und die Bereitschaft, den zugezogenen Mitmenschen zu respektieren und integrieren, nicht mehr so wichtig zu sein. Aber gerade hier, liebe Mitglieder und Freunde der Alemannen, zeigt es sich, daß in dieser schweren Krise, Individualwerte noch größere Bedeutung haben sollten.

Ich hoffe sehr, daß der stark wachsende Zuspruch an unsere Vereinigung während der vergangenen Jahre weiter anhält; daß die Diskussion weiterhin so rege bleibt und wir alle viel daraus lernen und umsetzen können, um möglichst viele Menschen in dieser Region für die deutsche Sprache und Kultur nicht nur zu interessieren, sondern ihnen auch zu helfen, diese zu verbessern und weiterzuentwickeln.  

Abschließend möchte ich allen Mitgliedern und Freunden der Alemannia und meinen Vorstandskollegen danken, die im vergangenen Jahr mir mit Rat und Tat in der Umsetzung der Ziele und Aktivitäten geholfen haben. Auch für 2009 haben wir uns wieder viel vorgenommen, um eine Mitgliedschaft bei der Alemannia attraktiv zu machen. Für alle unsere sozialen und kulturellen Aktivitäten benötigen wir Ihre aktive und finanzielle Unterstützung! Bitte helfen Sie uns, daß unsere Alemannia auch nach außen hin als wertvoller Bestandteil dieser amerikanischen Sozialgemeinschaft angesehen wird.

Wilhelm Busch:

Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, sage dank und nimm es hin, ohne viel bedenken, jede Gaben sei beglückt, doch vor allen Dingen: Das, warum du Dich bemühst möge Dir gelingen!

 Brigitte Hartenstein im Januar 2009

 

 

 

    

 

Präsidenten-Brief

 

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